Krippe (Kinder im Alter von ein bis drei Jahren)

Mit den beiden Krippengruppen Igelgruppe und Raupengruppe und somit 30 Ganztagsplätzen von 08:00 bis 16:00 Uhr finden auch die kleinen Kleinen einen Lernort bei uns.

Für die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren gibt es Handlungsempfehlungen zum Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder. Die endgültige Fassung der Handlungsempfehlungen ist zwischen Kultusministerium und Trägerverbänden abgestimmt und unterzeichnet

 

 

 

 

 

 

  • Neuer Fachwerkschuppen für die Krippenkinder

Vormittags spielen ihre Kinder hier, nachmittags werden die Eltern aktiv: Jeden Mittwoch treffen sich fünf bis zehn Väter der Kitakinder im Evangelischen Kindergarten „Unter dem Regenbogen“ in Borstel, um ein Geräte- und Materialhaus auf dem Gelände der Krippe zu bauen. Möglich wurde das ganze Projekt durch die Materialspenden von zwei lokalen Unternehmen. „Eigentlich hatte ich um eine kleine Geldspende für einen Schuppen gebeten – aber Herr von Elling hat gleich angeboten, das komplette Baumaterial zur Verfügung zu stellen“, freut sich Michaela Scholz, stellvertretende Krippenleiterin in der Evangelischen Kita. Die Firma Emil von Elling aus Borstel ist ein Anbieter für die Gestaltung und den Bau von Fachwerkhäusern. Das Unternehmen sägte nicht nur die hochwertigen Hölzer in die einzelnen Bauteile zurecht und lieferte sie zur Kita - der Inhaber legt sogar selbst regelmäßig bei den Arbeiten Hand an, um das Bauwerk für die Krippenkinder fachgerecht fertigzustellen. Auch der OBI-Baumarkt in Winsen, fünf Autominuten von der Kita entfernt, beteiligt sich und stellt kostenfrei die vielen „Kleinteile“, die auf der Baustelle benötigt werden. Genauso wichtig allerdings ist das Engagement der Eltern: „Es ist wirklich super, wie engagiert die beteiligten Eltern mitmachen. Wir freuen uns, die Kita beim Bau unterstützen zu können“, sagt Hans-Thoralf Bieber, Vorsitzender des Elternbeirats. 

Durch das Häuschen können die Krippenkinder nun nicht nur selbständig ihren Fuhrpark (bestehend aus Dreirädern, Laufrädern, Rutscheautos und Tret-Treckern) nutzen. Auch Gartengeräte und Sandspielzeug werden in Zukunft einen aufgeräumten Platz finden. Ein weiterer großer Vorteil wird sich ergeben, wenn der jetzige Lagerraum im Eingangsbereich frei wird: „Wenn jetzt bald keine Spielsachen mehr im Windfang untergebracht werden müssen, können wir den Bereich sinnvoller gestalten. Ich freue mich sehr für die Unterstützung der Firmen und den Einsatz unserer Eltern“, äußert Kita-Leiterin Mandy Baensch ihren Dank an alle Möglichmacher. Die nächsten Mittwochabende sind bereits verplant: Die schon einbetonierten Metallbalken müssen mit Holz ausgekleidet werden, der Boden verlegt, die Außenwände angebaut und die Dachverschalung errichtet werden – damit bald jedes Fahrzeug an seinem neuen Platz stehen kann.