Schwerpunkte

„Das Kind braucht Gegenstände zum Handeln,
als Nahrung für seinen Geist.“    M. Montessori

Raum mit Sicherheit

Wir bieten Raum, Platz und Zeit zum eigenen Ausprobieren in
„Freispielzeiten“ – ich wähle mir „meinen Spielplatz“ und „mein Spiel – oder Arbeitsmaterial“ selbst und
„Feste Zeiten“ – Morgenkreis, Schulkinderprogramm, Angebote und Projekte, Turnen, Kita-Kirche, 
gruppeninterne Rituale, Geburtstage, Mahlzeiten einnehmen und Grenzerfahrungen als etwas notwendiges 
und hilfreiches erleben und die Erfahrung der Verlässlichkeit menschlicher Beziehungen.

Ort der Erfahrung

Sich selbst bilden können nach dem eigenen Rhythmus. Erfahrungen sammeln mit unterschiedlichsten Menschen 
Materialien, Elementen und Sinnzusammenhänge ganzheitlich zu erleben. Kinder aus anderen Kulturkreisen, 
bei uns herzlich willkommen, und andere Lebensformen kennen lernen und als Bereicherung erfahren.

Ort der Selbsterfahrung

Lernen mit Erfolg und Misserfolg umzugehen, das eigene Können einzuschätzen, erleben können und 
schätzen zu lernen, mutig – aber nicht waghalsig sein, Rücksichtnahme …, Mut zum eigenen „Ich“ lernen.
Erleben von gegenseitigem Vertrauen als Basis des weiteren ER-LEBEN

Wie arbeiten wir, - haben wir einen Bildungs- und Erziehungsauftrag?
Wie setzen wir diese um, was erwartet Sie und Ihr Kind?

Wir sind eine „familienergänzende und unterstützende“ Einrichtung, keine „familienersetzende“!
Für uns steht das Kind mit seinem innersten Bauplan und ureigensten Rhythmus, seiner Persönlichkeit und 
das Erfahren und Erleben von Sinnzusammenhängen, bei dem „Lernen“ geschieht und das Spiel an erster Stelle.
Auf Grund von Pisa – Studien und einem Beschluss der Jugend- und Kultusministerkonferenz im Mai/Juni 2004 
einen „gemeinsamen Rahmen der Länder zur frühen Bildung in Kindertageseinrichtungen“ zu beschließen, 
gibt es seit Januar 2005 einen „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder“.
Die 14 Kindertageseinrichtungen der Kirchenkreise Winsen(Luhe) und Hittfeld haben sich im Jahr 2005/2006 
zu einem Qualitätsentwicklungsprozess (IQUE = integrierte Qualitäts – und Personalentwicklung) 
zusammengeschlossen, um eine Bestandsaufnahme und Qualitätsentwicklung in ihren Einrichtungen 
zu veranlassen und durchzuführen. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.

Evangelisches Profil

Unsere Kindertagesstätte ist eine kirchliche Einrichtung und dieser Aspekt prägt auch unsere tägliche Arbeit.
Für uns heißt ev. Erziehung, Erziehung vor Gott und Kindern Gott nahe bringen.
Wir wollen Kindern dabei helfen, sich als von Gott gewollter und geliebter Mensch mit all seinen Stärken und 
Schwächen zu verstehen, auch ihre Mitmenschen so zu verstehen und zu respektieren und die Kinder darin 
unterstützen und ihnen helfen, eine positive und vertrauensstarke Gottesbeziehung aufzubauen, die evtl. eine 
lebenslange Gültigkeit haben kann. Dies geschieht in der Einrichtung durch liebevolles und harmonisches Miteinander, 
mit Liedern, Geschichten, Gebeten, das Feiern von christlichen Festen und Ritualen und vielem anderen mehr.
In der Kita ist ein regelmäßiger Besuch von der Pastorin oder vom Pastor zur Vorbereitung einer „Kinderandacht“ 
durch die Mitarbeiterinnen oder die Pastoren ebenso selbstverständlich wie die 4x im Jahr stattfindende Kita-Kirche 
in St. Marien zusammen mit der Ev. Kita Fuhlentwiete oder die Mitwirkung bei Familien- und Schulanfängergottesdiensten 
und ähnlichem.
Da die Kita auch von Kindern aus anderen Nationalitäten (z.Zt. 9 Nationen) besucht wird, bringen wir deren Religion 
Achtung und Toleranz entgegen und beziehen diese mit in unsere pädagogische Arbeit.

Montessori-Pädagogik

Seit Herbst 2005 prägt die Montessori – Pädagogik einen Teil unserer täglichen Arbeit.
Maria Montessori (1870 – 1952) war eine italienische Ärztin und Naturwissenschaftlerin, gründete in Rom das erste Kinderhaus 
für Kinder aus dem Armutsvierteln und hat durch intensive Beobachtungen dieser Kinder ihre Methoden und die dazupassenden 
Materialien entwickelt. „Hilf mir es selbst zu tun“ ist der wichtigste Leitsatz ihrer Pädagogik, d.h. es gilt das Kind nach seinen 
individuellen Fertigkeiten und Fähigkeiten, seinem individuellen Lerntempo und seinem individuellen Entwicklungsstand zu fördern 
und zu unterstützen.