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Kinder unterwegs

05_unbenannte-anlage-00028Dieser schöne Tannenbaum schmückt die Steller Filiale der Volksbank Lüneburger Heide eG.

Am 24. November 2016 besuchte unser Blitzgruppe die Volksbank Lüneburger Heide eG. Der Tannenbaum im Eingangsbereich der Steller Filiale wurde mit selbst gebasteltem Weihnachtsschmuck verziert und strahlt jetzt in weihnachtlichem Glanz.

 

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Vater-Kind-Aktionstag

Die beiden Hände

Es sagte einmal die kleine Hand zur großen:
„Du große Hand, ich brauche dich,
weil ich bei dir geborgen bin.
Ich spüre deine Hand,
wenn ich wach werde und du bei mir bist,
wenn ich Hunger habe und du mich fütterst,
wenn du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen,
wenn ich mit dir meine ersten Schritte versuche,
wenn ich zu dir kommen kann, weil ich Angst habe.
Ich bitte dich: Bleibe in meiner Nähe und halte mich.“

Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand:
„Du, kleine Hand, ich brauche dich,
Vater-Kind-Tag 12.03 (65)weil ich von dir ergriffen bin.
Das spüre ich,
weil ich viele Handgriffe für dich tun darf,
weil ich mit dir spielen, lachen und herumtollen darf,
weil ich mit dir kleine, wunderbare Dinge entdecke,
weil ich deine Wärme spüre und ich dich lieb habe,
weil ich mit dir zusammen wieder bitten und danken kann.
Ich bitte dich:
Bleibe in meiner Nähe und halte mich.“
(nach Gerhard Kiefel)     

          

Der 12. März 2016 war ein ganz besonderer Kindergartentag. Es war ein Samstag und als Gäste besuchten uns ein Patenonkel, ein Opa und die Väter der Schmetterlinge. Wir hatten zum Vater-Kind-Aktionstag eingeladen.

Was macht man an so einem Vormittag mit den Kindern und den Männern?

Kinder (und Väter/Onkel/Opa) sind von Natur aus Forscher, Erfinder, Entdecker und Künstler. Damit sie all ihre Neugier und Kreativität entwickeln und behalten können, brauchen sie manchmal etwas Unterstützung. Sie brauchen Anregungen und Gelegenheiten, sich die Welt gemeinsam anzueignen. Wir möchten die Kinder und die Erwachsenen über diesen Vormittag begleiten. Von unseren (erwachsenen) Gästen brauchen wir eigentlich nur die Bereitschaft, sich auf gemeinsame Entdeckungsreisen in den Alltag einzulassen.

Beim Basteln und Werken üben Kinder in erster Linie ihr handwerkliches Geschick. Dank der Unterstützung eines Erwachsenen bekommen sie die Gelegenheit, auch einmal mit elektrischen Werkzeugen zu arbeiten. Interessante Aufträge fordern sie heraus. Die Angebote und Aufgaben dürfen nicht zu schwer und nicht zu leicht sein: ein Boot mit Luftballonantrieb, eine Raketen-Abschuss-Rampe, ein ganz besonderer Segway-Fahrer, selbst hergestelltes Konstruktionsmaterial oder ein

Versuch mit einem Teebeutel und Feuer. Die Anregungen und die Materialien für diesen Vater-Kind-Aktionstag kommen sie von uns (von den pädagogischen Mitarbeiterinnen aus dem Kindergarten). Wir halten uns allerdings zurück und lassen die kleinen und großen Ingenieure, Erfinder, Forscher, Entdecker, … ihre eigenen Pläne verfolgen.

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Wir verstehen die Erwachsenen als Begleiter, als Helfer, als Impulsgeber, die den Rahmen schaffen, helfen und unterstützen und den Prozess steuern. Sie lassen Spielraum für eigene Erfahrungen: was einem Kind gezeigt wird, kann es nicht mehr selbst entdecken. Am besten funktioniert das, wenn sich die Begleiter selbst als Lernende verstehen.

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Um 10 Uhr ging es los. Nachdem unsere Schmetterlinge und ihre Begleiter eingetroffen waren, haben wir die Angebote vorgestellt. Die Kinder haben gewählt und schon ging es los. Es wurde gesägt, gehämmert, gebohrt, geschraubt und geklebt. Männer benötigen keine Anleitung (wird ja sowieso nicht gelesen). Nach fast zwei Stunden gab es eine kleine Pause. Jeder hatte etwas mitgebracht und so konnten wir ein reichhaltiges Buffet auffahren. Nach dem Imbiss ging es wieder an die Arbeit. Zum Ende wurde gemeinsam aufgeräumt.

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Auf die Frage: „Na, möchtest du noch etwas anderes bauen?“ Kam die Antwort: „Ne, ich nicht, aber mein Papa!“

Herzliche Grüße aus dem Kindergarten. Ganz besonders von den Schmetterlingen, die diesen Vormittag mit ihren Vätern, dem Opa oder Onkel genossen haben.

 

 

Ev.-luth. Kindergarten in der St. Michaels-Kirchengemeinde Stelle

Evangelische Kindertagesstätten begleiten Kinder in ihrer religiösen Entwicklung. Sie eröffnen den Kindern den Zugang zu Inhalten und Ausdrucksformen des christlichen Glaubens und ermöglichen sinnstiftende Deutungen ihrer Umwelt.
(Quelle: „Das Kind im Mittelpunkt“ Grundsätze für die Arbeit in evangelischen Kindertagesstätten)

 

Dass wir ein evangelischer Kindergarten sind, ist nicht nur von außen erkennbar. Auch das Leben im Haus und der Inhalt unserer pädagogischen Arbeit ist geprägt vom christlichen Glauben und der religiösen Bildung.

Dass wir ein evangelischer Kindergarten sind, ist nicht nur von außen erkennbar. Auch das Leben im Haus und der Inhalt unserer pädagogischen Arbeit ist geprägt vom christlichen Glauben und der religiösen Bildung.

 

Unser Tischgebet ist ein fester Bestandteil des Alltags. Durch Bilderbücher, biblische Geschichten und Lieder erfahren die Kinder mehr vom christlichen Glauben. Gemeinsam gestalten wir Gottesdienste und Feste in christlicher Tradition. Ein kindgerecht gestaltetes Kreuz bietet den Kindern Gesprächsanlässe. Wir begleiten die Kinder bei ihren religiösen Fragen, bei den Fragen des Lebens und nach Gott und ermutigen sie zum Nachdenken.
Der respektvolle Umgang mit der Natur und die gemeinsame Freude an den kleinen und großen Wundern der Natur und der Schöpfung sind ein wichtiger Teil unserer religiösen Bildung.
Quelle: Konzeption – Ev.-luth. Kindergarten Stelle

Viele biblische Geschichten aus dem Neuen und dem Alten Testament begleiten uns durch das Jahr. Wir feiern aber auch Feste und Gottesdienste in christlicher Tradition.

Der 12jährige Jesus begann, seinen eigenen Weg zu gehen. Die Kinder erfahren, dass Jesus, genauso wie sie selbst, auf dem Weg zum Erwachsenwerden herausfinden wollte, wo er hingehörte und wohin er wollte. Die Kinder legen und spielen die Geschichte nach der "Kett-Methode".

Der 12jährige Jesus begann, seinen eigenen Weg zu gehen. Die Kinder erfahren, dass Jesus, genauso wie sie selbst, auf dem Weg zum Erwachsenwerden herausfinden wollte, wo er hingehörte und wohin er wollte. Die Kinder legen und spielen die Geschichte nach der „Kett-Methode“.

Jesus zieht in Jerusalem ein – Wenn ich etwas gut gemacht habe und die Leute mich loben, wenn ich beim Fußball ein Tor geschossen habe oder nach einem Auftritt applaudiert und gejubelt wird, dann fühle ich mich super! Sicher kennt ihr dieses Gefühl – dieses Kribbeln im Bauch! Auch Jesus hat solche Tage erlebt, an denen die Menschen ihm zugejubelt haben.

Jesus zieht in Jerusalem ein – Wenn ich etwas gut gemacht habe und die Leute mich loben, wenn ich beim Fußball ein Tor geschossen habe oder nach einem Auftritt applaudiert und gejubelt wird, dann fühle ich mich super! Sicher kennt ihr dieses Gefühl – dieses Kribbeln im Bauch! Auch Jesus hat solche Tage erlebt, an denen die Menschen ihm zugejubelt haben.

 

 

 

 



Im Sturm der Angst – Jesus ist stärker - Auch gestandene Männer wie die Freunde Jesu, die ja größtenteils Fischer und daher mit dem Element Wasser vertraut waren, können vor Angst nur noch laut um Hilfe schreien. Angst zuzugeben und um Hilfe zu bitten ist weder peinlich noch „etwas für Babys“.

Im Sturm der Angst – Jesus ist stärker – Auch gestandene Männer wie die Freunde Jesu, die ja größtenteils Fischer und daher mit dem Element Wasser vertraut waren, können vor Angst nur noch laut um Hilfe schreien. Angst zuzugeben und um Hilfe zu bitten ist weder peinlich noch „etwas für Babys“.

 

Das Passahfest erinnert an die Befreiung aus Ägypten. Es wird durch das Passahmahl begangen. Jesus hat mit seinen Jüngern das Passahfest gefeiert und ergänzende Riten, das Herumreichen des Brotes und des letzten Weinkelches zur Formung des christlichen Gedächtnismahles herausgegriffen.

Das Passahfest erinnert an die Befreiung aus Ägypten. Es wird durch das Passahmahl begangen. Jesus hat mit seinen Jüngern das Passahfest gefeiert und ergänzende Riten, das Herumreichen des Brotes und des letzten Weinkelches zur Formung des christlichen Gedächtnismahles herausgegriffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Kirche entzünden die Kinder ihre eigene Osterkerze an der großen Osterkerze. Wir hören die Geschichte von der Auferstehung und wie zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus Jesus begegnen.

In der Kirche entzünden die Kinder ihre eigene Osterkerze an der großen Osterkerze. Wir hören die Geschichte von der Auferstehung und wie zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus Jesus begegnen.

Taufgottesdienst – Jula, Jonna, Honey und zwei weitere Kinder werden in der St. Michaels-Kirche von Pastor Hecker getauft. Ein Fest für alle Kindergartenkinder und deren Familien.

Taufgottesdienst – Jula, Jonna, Honey und zwei weitere Kinder werden in der St. Michaels-Kirche von Pastor Hecker getauft. Ein Fest für alle Kindergartenkinder und deren Familien.

Die Pfingstgeschichte – Was sich am Pfingsttag ereignet hat, ist nicht so leicht zu verstehen. Kindern kann aber sehr wohl ein Gefühl davon vermittelt werden. Wir sehen, spüren und fühlen das Brausen des Windes.

Die Pfingstgeschichte – Was sich am Pfingsttag ereignet hat, ist nicht so leicht zu verstehen. Kindern kann aber sehr wohl ein Gefühl davon vermittelt werden. Wir sehen, spüren und fühlen das Brausen des Windes.



Mini-Andacht – Die Kirche ist nicht nur ein Raum, ein Gotteshaus, hier kann auch gefeiert werden. Mit unserem Diakon Patrick Oeser bereiten die Schmetterlinge eine Andacht vor. Zu dieser Andacht sind alle Kindergartenkinder, die Benja-Minis und die pädagogischen Fachkräfte eingeladen.

Mini-Andacht – Die Kirche ist nicht nur ein Raum, ein Gotteshaus, hier kann auch gefeiert werden. Mit unserem Diakon Patrick Oeser bereiten die Schmetterlinge eine Andacht vor. Zu dieser Andacht sind alle Kindergartenkinder, die Benja-Minis und die pädagogischen Fachkräfte eingeladen.

Nikolaus-Gottesdienst – Pastor Hecker hält einen Gottesdienst im Wald. Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens spielen die Geschichte vom Heiligen Nikolaus.

Nikolaus-Gottesdienst – Pastor Hecker hält einen Gottesdienst im Wald. Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens spielen die Geschichte vom Heiligen Nikolaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder entdecken die Kirche

Wie viele evangelische Kindertageseinrichtungen liegt auch unser Kindergarten in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Kirche – zu unserer Kirche – zur ev.-luth. St. Michaels-Kirche.

Kindergarten (Farbe)

Im Herbst haben wir den Schmetterlingen angeboten, unsere Kirche (neu) zu entdecken. Den Kindern und uns, den pädagogischen Fachkräften, ist die Kirche durch gemeinsame Andachten und Familiengottesdiensten bekannt und vertraut.

Verschiedene Blickwinkel eröffnen neue Sichtweisen. Kinder entdecken und erleben ihre Umwelt ganzheitlich. Sie wollen sehen, hören, schmecken, riechen und fühlen, wie ihre Welt ist. Sie erkunden mit ihrem ganzen Körper, mit allen Sinnen. Sie brauchen aber auch Zeit für eigenen Entdeckungen, Fragen und Antworten.

IMG_7404Wir entdecken unsere Kirche von außen nach innen. Bei einem ersten Rundgang um die Kirche zählen wir die Schritte, fassen die Steine an. Wir suchen nach einem Fisch und zählen die Fenster. Welches Symbol ist auf der Kirchturmspitze zu finden? Gibt es einen Hinweis auf den Namensgeber der Kirche? Die Frage eines Kindes: „Hat die Kirche auch einen Schornstein?“, kann noch vor Ort beantwortet werden. „Ja, sie hat.“ (Und wir wissen auch wo.)

Wir öffnen die Tür und betreten die Kirche – einen Schutzraum, Segensraum, Feierraum. Hier gilt Gottes Recht – sein Friede und seine Liebe gelten. Ein anderer Aspekt: wir lassen die Welt draußen. Mit dem Eintreten verlassen wir für einen Moment unseren Alltag.

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Wir nehmen uns Zeit und lassen die Kirche auf uns wirken. Die Kinder erzählen und wir folgen ihren Entdeckungen. Was fällt uns als erstes ins Auge? „Ein Tisch.“ „Da stehen Blumen drauf.“ „Und Kerzen.“ Der Mittelpunkt unserer Kirche ist der Altar. Spuren des christlichen Glaubens werden wahrgenommen und von den Kindern gedeutet.

IMG_7431Bei einer Rallye durch die Kirche gehen die Kinder auf Entdeckungstour. Wie macht man nun mit Kindern, die noch nicht lesen können, eine Rallye? Ganz einfach: es wird mit Fotos gearbeitet. Wer findet die Kanzel oder die Geschichte von der Kindersegnung? Aber auch Details wie „Alpha“ und „Omega“, die Orgelpfeifen oder ein Schlussstein werden entdeckt. Zu allen Fotoaufnahmen gibt es eine kleine Information – kurz und kindgerecht. Dabei geht es in erster Linie nicht um das Verstehen, sondern um das Erleben.

Ein Rundgang durch die Kirche mit Pastor Hecker gibt uns die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Kinder erinnern sich an den Mann im Fenster, an Martin Luther, und an die Engel am Taufbecken. Zur Osterkerze fällt ihnen das Lied „Vom Anfang bis zum Ende hält Gott seine Hände …“ ein. An der Orgel zieht Pastor Hecker alle Register und wer das schon als laut empfindet, muss sich im Glockenturm die Ohren zuhalten, wenn die Glocke angeschlagen wird.

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Auf dem Dachboden fasziniert die Technik , mit der der Leuchter abgesenkt werden kann. An dieser Stelle wird uns Erwachsenen wieder deutlich, dass Kinder einen anderen Blickwinkel haben.

Die Kirche ist nicht nur ein Raum, ein Gotteshaus, hier kann auch gefeiert werden. Mit unserem Diakon Patrick Oeser bereiten die Schmetterlinge eine Andacht vor. Zu dieser Andacht sind alle Kindergartenkinder, die Benja-Minis und die pädagogischen Fachkräfte eingeladen.

3_mit Pastor Hecker in der Kirche (10)Bei der Planung wird den Kinder deutlich, dass es bei einem Gottesdienst zwar ein Liturgie gibt, dass sie selber aber auch mitbestimmen können. Sie haben ein Mitspracherecht, ihr Wort wird ernst genommen, ihre Ideen werden einbezogen, sie gestalten die Andacht mit.

„Wir sind die Kleinen in der Gemeinde, doch ohne uns geht gar nichts, ohne uns geht’s schief, …“

 

Jesus feiert sein letztes Abendmahl   

(Kindergarten in der ev.-luth. St. Michaels-Kirchengemeinde Stelle)

 

Die Geschichten rund um Ostern werden bei uns jedes Jahr erzählt.
Eine Tradition ist das gemeinsame Essen von Brot und das Trinken von Traubensaft,
während wir die Geschichte vom letzten Abendmahl hören.

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In diesem Jahr feiern wir das Passafast so, wie Jesus es mit seinen Freunden feierte. Viele Menschen waren in Jerusalem und es war schwer einen Raum zu finden, der groß genug für so viele Leute war.
Weil wir auch keinen Raum haben, in dem 50 Leute an Tischen sitzen können, decken wir unsere Tafel auf dem Fußboden.

 

Jesus und seine Jünger saßen beieinander und unterhielten sich über alles was sie zusammen erlebt hatten. An dieser Stelle erinnern wir uns welche Geschichten wir seit Weihnachten über Jesus gehört haben.

Weißt du noch, als Jesus die Kinder segnete?

Oder als seine Eltern ihn suchten und er war im Tempel?

Und als Zachäus auf den Baum kletterte um ihn zu sehen?

Und als Jesus und seine Freunde im Boot gefahren sind und dann kam der Sturm?

 

Was ist eigentlich das Passafest?

Es erinnert an den Auszug aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Sklaverei. Daran denkt Jesus mit seinen Jüngern. Sie essen bestimmte Speisen, von denen jede eine Bedeutung hat.

Genauso wollen wir auch heute essen.

Einige Kinder gehen in die Küche und helfen beim Servieren.

 

Ungesäuertes Brot (wir essen Matzen)

image005Das ungesäuerte Brot sollte daran erinnern, dass die Israeliten damals schnell aufbrechen mussten und keine Zeit mehr hatten richtiges Brot zu backen.
Die Kinder überlegen sich, dass ein Hefebrot Zeit zum Gehen braucht. Das kann man nicht auf der Flucht backen, wenn man verfolgt wird.

Danach bekommen wir Schälchen mit klarer Flüssigkeit serviert. Neugierig werden die Finger hinein getaucht und es wird gekostet.

 

Woran erinnert uns der Geschmack?

image006Salzwasser sollte an die Tränen erinnern, die das Volk der Israeliten in Ägypten geweint hat. Die Kinder hatten an dieser Stelle auch noch eigene Ideen, das Meer schmeckt nämlich auch so salzig.

Wie es war, als Moses auf der Flucht das Meer geteilt hat und wie es ihm gelang die Israeliten zu befreien, das wollen die Kinder auch gern genauer wissen. Und wir wissen schon, welche biblische Geschichte wir demnächst thematisieren können.

 

image003Die Eier sollten daran erinnern, dass das Volk trotzdem immer weiter gewachsen ist.

 

image001Die bitteren Kräuter (wir essen Rucola) sollten daran erinnern, wie schlimm, wie bitter es in Ägypten war.

 

Die Süßigkeiten sollten dann daran erinnern, wie schön und süß die Freiheit ist.

 

image002Genau wie wir heute stellten auch Jesus und seine Freunde all das auf den Tisch, setzten sich und begannen mit dem Fest.

Nach einiger Zeit nahm Jesus das Brot in die Hand, dankte Gott, gab es seinen Jüngern weiter und sagte zu ihnen: „Nehmt das Brot und esst es. Immer wenn ihr das Brot esst und an mich denkt, werde ich bei euch sein.“

Dann nahm er den Kelch mit dem Wein, dankte Gott und sagte zu seinen Jüngern: „Nehmt den Kelch und trinkt alle daraus. Immer wenn ihr in Zukunft von dem Wein trinkt und an mich denkt, werde ich bei euch sein.“

 

Und genau wie in der Geschichte sitzen wir heute zusammen, erinnern uns, teilen das Brot und trinken Traubensaft.

 

 

 

 

 

Hurra, wir gehen in die Schule!

Seit vielen Jahren besuchen wir mit unseren Schmetterlingen regelmäßig die Steller Grundschule. Dort steht uns in der dritten und vierten Unterrichtsstunde die Räumlichkeit des ehemaligen Schulkindergartens zur Verfügung. Der Raum ist wie ein Klassenzimmer ausgestattet, mit einer Tafel, Tischen und Stühlen. Hier können wir „Schule spielen“.

Die Kinder sind gut vorbereitet. Bereits morgens im Kindergarten zeigen uns die Schmetterlinge stolz ihre Tasche, bestückt mit Buntstiften, Frühstück und Getränk.

In der Schule angekommen, starten wir gleich mit der großen Pause. Die Rucksäcke werden abgelegt und unsere Schmetterlinge erobern den Schulhof. Mit dem Pausenende treffen wir uns vor der Tür und gehen gemeinsam rein. Unsere Schulstunde beginnen wir mit einem gemeinsamen Kreis. Wir begrüßen uns, besprechen den Tagesablauf und spielen miteinander.

Auf die Frage, was wir denn hier in der Schule machen wollen, kommt von fast allen Kindern die Antwort: „Schreiben, lesen und rechnen.“ Das sind aber Ziele, die wir den Lehrer/innen für die Zeit nach der Einschulung einräumen. Unsere Schmetterlinge sollen die Schule spielerisch und auf ihre Weise „entdecken“: Was kann man auf dem Schulhof machen? Wie sieht es in einer Klasse aus? Wo sind die Toiletten? Wie sehen die Lehrer/innen aus? Wo finde ich den Hausmeister? …

Zum Einstieg werden allerdings erst einmal ein paar kleine Regeln besprochen. Wir sind hier nicht alleine im Haus und in manchen Klassenräumen müssen sich Kinder aus verschiedenen Gründen konzentrieren und benötigen deshalb Ruhe. Wir sind Gäste in der Schule und verlassen den Klassenraum selbstverständlich ordentlich und aufgeräumt. Es wird nichts kaputt gemacht und wir achten auf einen angemessenen Umgang mit den Spielsachen.

Frühstück in der SchuleDie goldene Schaufel - SpielAuf dem BauteppichTisch- und GesellschaftsspieleArbeitsblatt


Nach dem Begrüßungskreis bekommen die Kinder Zeit zum Frühstücken – und dann natürlich zum Spielen. Einige Schmetterlinge malen, andere spielen auf dem Autoteppich oder es werden Tischspiele aus dem Schrank gesucht. Wer mag, darf sich am Tisch mit den mitgebrachten Arbeitsblättern beschäftigen oder auch an der Tafel malen.

Zum Abschluss des Vormittags in der Schule treffen wir uns alle noch einmal zum Abschlusskreis.

Spiele in der Schule

 



Wir kochen unser Essen selber!   Warum?

Gemüse putzenLebenspraktische Kompetenzen (alle Fähigkeiten die ein Mensch braucht um den Alltag bewältigen zu können) sind ein wichtiger Bildungsbereich in Kindertagestätten. Der Wunsch, etwas alleine tun zu wollen ist für alle Kinder ein besonderer Entwicklungsanreiz. Die Erfahrung, etwas aus eigenem Antrieb zu können, hebt das Selbstwertgefühl und unterstützt wiederum die Motivation, sich weitere lebenspraktische Fertigkeiten anzueignen. Besonders viele Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten bietet das Herstellen oder auch Herrichten von Mahlzeiten, Esswaren oder Getränken.

ZusammenarbeitHierbei ist Zusammenarbeit gefordert; es muss geplant, mit Mengen hantiert und die Handgeschicklichkeit (z. B. beim Obst- und Gemüseschälen) eingesetzt werden.

Die Eigenschaften der Zutaten werden erkundet. Selbstständigkeit und die Sicherheit, alltägliche lebenspraktische Herausforderungen – altersgemäß – gut zu bewältigen, sind gute Voraussetzungen für selbsttätiges Lernen auch in anderen Erfahrungsfeldern.

In unserem Kindergarten bieten wir Mittagessen für insgesamt 35 Kinder an. Im Juli 2014 hieß es dann: Wir kochen eine Woche lang unser Essen selber.

Dabei sollten die Kinder vieles selber bestimmen. Die Speisen durften die Kinder aussuchen, allerdings gab es Regeln: jeden Tag gehört auch Gemüse dazu (das war den Erziehern wichtig) und es soll Nachtisch geben (Wunsch der Kinder).

Wir bildeten Gruppen, die jeweils einen Tag für das Menü zuständig waren.

KartoffelernteDie Gruppen konnten den Einkaufzettel für den Tag mitgestalten. Außerdem waren wir auch gemeinsam unterwegs um Besorgungen zu machen: Obst kaufen und selber Kartoffeln ernten bei Familie Fischer.

Wichtig für die kleinen Köche war auch, der ganzen Gruppe zu berichten, was es heute zu essen gibt und was sie alles gemacht haben in der Küche.

 

Gegessen wurde in dieser Woche immer mit allen gemeinsam im „Restaurant“.

Gegessen wurde in dieser Woche immer mit allen gemeinsam im „Restaurant“.

Auf Wunsch der Kinder gab es bei bestem Sommerwetter auch zwei Mal Mittagessen auf dem Spielplatz unter der großen Eiche.

Auf Wunsch der Kinder gab es bei bestem Sommerwetter auch zwei Mal Mittagessen auf dem Spielplatz unter der großen Eiche.

Zum Abschluss unserer Kochwoche gab es ein Eiscafé.

Zum Abschluss unserer Kochwoche gab es ein Eiscafé.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es grüßen Sie die Mitarbeiterinnen des Kindergartens

 

 

Die Kinderstube der Demokratie –

Projektwahl in unserem Kindergarten

 

Mit seiner Meinung wahr- und ernst- genommen zu werden ist ein zentrales Bedürfnis jedes Menschen.

Wenn wir Kinder großziehen wollen, die sich für ihre Interessen und Meinungen einsetzen und eine Entscheidung der Gruppe/Gesellschaft mittragen können und wollen, müssen wir ihnen früh die Möglichkeit geben an Entscheidungsprozessen teilzunehmen.

Aus diesen Gründen haben wir uns in diesem Jahr dafür entschieden, dass Projektthema in einem basisdemokratischen Prozess mit den Kindern gemeinsam zu finden. So sind wir dabei vorgegangen:

Die Themenfindung

Im Spiel der Kinder beobachteten wir Mitarbeiterinnen verschiedene Themen mit denen sich die Kinder in Moment befassen. Über Symbolkarten stellten wir diese möglichen Themen vor. Die Kinder waren eingeladen eigene Vorschläge zu machen und konnten mit Unterstützung ebenfalls Symbolkarten erstellen.

Um den Kindern zu helfen, sich vorzustellen was zu den einzelnen Themen im Kindergarten angeboten werden könnte, sammelten wir auch die Ideen und Wünsche der Kinder was sie gerne machen wollen wenn z.B. Krankernhaus gewählt wird.

Im Morgenkreis hatten die Kinder nun täglich die Möglichkeit, in der Kindergruppe zu beraten, was Vor- oder Nachteile der einzelnen Themen sein können.

Die Schmetterlinge fassen die Vorschläge der Kinder in Themengruppen zusammen.

Die Schmetterlinge fassen die Vorschläge der Kinder in Themengruppen zusammen.

Die große Auswahl von mittlerweile 18 Themen wurde von unseren Schmetterlingen (den Vorschulkindern) nach Zusammengehörigkeit sortiert. Diese Themengruppen stellten sie dann den anderen Kindern vor.

Vorstellung der Themengruppen in der Sonnen- und der Regenbogengruppe

Vorstellung der Themengruppen in der Sonnen- und der Regenbogengruppe

So wurden Dinos und Drachen mit Bergen verbunden, da dort bessere Höhlen zu finden seien. Zirkus, Theater und Familie waren eine weitere Gruppe, da die Familien Ausflüge in Zirkus oder Theater machen können.

 

Die Wahl

Die Wahl - selbstverständlich geheim und unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Die Wahl – selbstverständlich geheim und unter Ausschluss der Öffentlichkeit

So entstanden sechs Themengruppen aus denen wir dann in zwei Wahlrunden unser Projektthema wählten. Dabei wurden unter den Symbolen Wahldosen aufgestellt. Kinder sowie Erzieher hatten jeweils eine Stimme in Form eines Glassteines, die sie in die Dose ihres Themas werfen konnten. Die Wahl fand natürlich in einem separaten Wahlzimmer statt und war geheim. Die drei beliebtesten Themen kamen dann in die Stichwahl. So wollten wir erreichen, dass sich möglichst viele Kinder mit dem Ergebnis identifizieren können.

Das Wahlergebnis

Das Wahlergebnis

Am Tag der Entscheidung viel es dann sehr knapp aus, 19 Stimmen für Fußball, 9 für Zirkus, Theater und Familien und 20 Stimmen für Krankenhaus, mein Körper und Babys. Bei der öffentlichen Auszählung des Ergebnisses war deutlich zu spüren, dass den Kindern sowohl die Wichtigkeit dieses Moments als auch die Bedeutung der Anzahl an Glassteinen bewusst war.

Das Projekt

Trotz des knappen Wahlergebnisses hielt sich aber die Enttäuschung in Grenzen. Mittlerweile haben wir unsere Projektarbeit zu dem Thema begonnen, z.B. gemeinsam eine Arztpraxis eingerichtet, Krankenwagen und ADAC-Hubschrauber gebaut.

Im Verlauf des Projektes legen wir besonderen Wert auf die Umsetzung der Ideen und Wünsche der Kinder nach dem Motto:

Bildung geht vom Kind aus, das Kind im Mittelpunkt, das Kind als Akteur seiner Entwicklung

Es grüßen sie

die Mitarbeiterinnen des Kindergartens

 

 

Die „Kett-Methode“

Das religionspädagogische Konzept von Esther Kaufmann und Franz Kett aus Bayern hat seinen Ursprung in der Arbeit mit kleinen Kindern und ist geprägt von Erfahrungen und Methoden aus der katholischen Kindergartenpraxis.

Der Weg der ganzheitlichen religiösen Erziehung nach Franz Kett hat die Ausbildung vom Eigen – Sinn des Kindes im Sinne von Identitätsfindung, von Gemein – Sinn und das Erspüren von Lebens – Sinn zum Ziel.

Die Kett-Methode kann als eine Sinnespädagogik, eine Beziehungspädagogik und eine Sinnpädagogik bezeichnet werden.

Hier wollen wir zeigen, wie die Kinder mit dieser Methode die Geschichte: „Speisung der Fünftausend“ erleben.

Pädagogik mit allen Sinnen

erfahren die Kinder zuerst auf der Erlebnis- und Handlungsebene und setzten Dinge und Gegenstände als symbolhafte Zeichen im Gruppengeschehen ein. Die Kinder werden in aufeinander aufbauenden Übungen zu einem staunenden, wertschätzenden Umgang angeleitet.

Pädagogik in Beziehung

Konstitutiv ist die Arbeit im Stuhlkreis, äußeres Zeichen für das, was inhaltlich geschehen soll. Im Kreis können die Kinder sich gegenseitig wahrnehmen. Der Kreis wird bewusst eingesetzt, um zur Ruhe und Konzentration anzuleiten. Das gemeinsame Thema wird in der Mitte des Kreises sichtbar und erfahrbar.

Im gemeinsamen Kreis singen wir zum Einstieg: Vom Anfang bis zum Ende

Die Kinder legen passend zu der Geschichte verschieden Tücher in die Mitte und bauen das Boot aus Holzstücken nach

Die Kinder legen passend zu der Geschichte verschieden Tücher in die Mitte und bauen das Boot aus Holzstücken nach

Viele Menschen stehen am Ufer und hören Jesus zu.

Am Abend fordert Jesus seine Jünger auf, den hungrigen Menschen etwas zu Essen zu geben. Es sind 5000 Leute und sie bekommen nur 5 Brote und 2 Fische zusammen.

Jesus segnet das Essen und seine Jünger verteilen es und alle werden satt.

 Die Jünger werden mit Jesus in das Boot gesetzt

Die Jünger werden mit Jesus in das Boot gesetzt

 

 

Zwischen durch singen wir das Lied vom kleinen Jonathan

Als Jesus in der Wüste war, da war’n 5000 Menschen./ Da waren Frau und Kind und Mann, da war der kleine Jonathan. Da waren Frau und Kind und Mann und viele, viele Kinder.

Und als der große Hunger kam, sprach Jesus: Ihr müsst teilen./ Da teilten Frau und Kind und Mann, da teilt der kleine Jonathan. Da teilten Frau und Kind und Mann und viele, viele Kinder.

Und Jesus segnet Fisch und Brot und sagt: Kommt her und esset./ Da aßen Frau und Kind und Mann, da aß der kleine Jonathan. Da aßen Frau und Kind und Mann und viele, viele Kinder.

Und alle Menschen wurden satt, die dort bei Jesus saßen./ Satt wurden Frau und Kind und Mann, satt war der kleine Jonathan. Satt wurden Frau und Kind und Mann und viele, viele Kinder.

Denn Brot, das man mit andern teilt, wird wunderbar sich mehren./ Es danken Frau und Kind und Mann, es dankt der kleine Jonathan. Es danken Frau und Kind und Mann und viele, viele Kinder.

Ähnlich einem Mandala gestaltet jedes Kind auf einer Serviette seinen eigenen Picknickplatz mit verschiedenen Legematerialien um das Mittebild herum. Jedes Bild erhält nach eigener Phantasie, freiwilliger Material- und Farbauswahl individuellen Charakter.

Spielerisch nimmt so jedes Kind an der Geschichte teil.

Anschießend schmeckte uns ein von den Kindern vorbereitetes Frühstück

Anschießend schmeckte uns ein von den Kindern vorbereitetes Frühstück

Leckere Brötchen-Fische

Leckere Brötchen-Fische

 

 

Kunst – mehr als Pinsel und Farbe

Unter diesem  Motto stand das diesjährige Projekt  in unserem Kindergarten. Über mehrere Monate verschafften sich die Kinder und Erzieherinnen auf unterschiedlichen Wegen Zugänge zum Thema Kunst. Vom Museumsbesuch unserer Schulkinder bis zur eigenen Ausstellung in unserem Kindergarten beim Kunstdorf in Stelle, vom Sand einfärben bis zum Arbeiten nach bekannten Künstlern wie Friedensreich Hundertwasser oder Wassily Kandinsky reichte das Spektrum.

Die Anregungen der Erzieherinnen sollen dabei immer die Ideen und das Handeln des Kindes herausfordern.

In Projekten können Kinder

In Projekten können Kinder

spielen und lernen,

spielen und lernen,

forschen und erkunden,

forschen und erkunden,

 

 

 

 

 

 

herstellen und verwenden,

herstellen und verwenden,

experimentieren und entdecken,

experimentieren und entdecken,

gestalten und präsentieren,

gestalten und präsentieren,

 

 

 

 

 

 

ausprobieren

ausprobieren

und studieren.

und studieren.

 

 

 

 

 

 

Sommerliche Grüße von den Mitarbeiterinnen des Kindergartens

 

40 Jahre ev.-luth. Kindergarten Stelle …

… haben wir am 20. April mit einem Gottesdienst gefeiert Die Kirche war in die Stadt Jericho verwandelt in der Zachäus auf einem Baum saß. Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens und der Krippe spielten den Gottesdienstbesuchern die Geschichte von Zachäus vor.

40 Jahre Kindergarten (3) 40 Jahre Kindergarten (4)Die Kindergartenkinder hatten in der Vorbereitung große Häuser aus Pappe bemalt. So entstand unter anderem:  ein trauriges und auch ein fröhliches Haus. Denn in der Geschichte hieß es: „Aber das war bis gestern so, seit gestern ist alles anders, seit gestern ist unser Haus ein fröhliches Haus, ein lebendiges Haus, ein Haus voller Leben darin.“ Auch in unserem Haus im Kindergarten/Krippe ist immer viel Leben, und das wünschen wir uns auch für die Zukunft.

40 Jahre Kindergarten (2)

40 Jahre KindergartenUnsere Lieder wurden im Gottesdienst von einem Eltern/Geschwister Blasorchester begleitet .Nochmals vielen Dank dafür.

Anschließend fand ein Empfang im Gemeindehaus statt. Wir hatten unsere ehemaligen Kindergartenkinder per Steckbrief gesucht und  diese waren am Empfang ausgestellt. Einige Kostproben von besonderen Erinnerungen folgen:

Ich möchte mich ganz dolle bei Frau Reichwald bedanken, sie hat jeden Quatsch mitgemacht und sie war wie eine zweite Mutter für mich sobald ich den Kindergarten betrat.

Weil der Kindergarten 1989 in die neuen Räume gezogen ist konnte mein Geburtstag nicht gefeiert werden.

Es wurde im Kindergarten eingebrochen und die Einbrecher haben unseren Salat ruiniert.

Wir haben Knetkügelchen mit Löffeln an die Decke geschossen. Jetzt kann ich es ja beichten.

Zwei Jungs haben sich gestritten, wer mich heiraten darf. (Sie ist heute noch nicht verheiratet)

Eine ehemalige Mitarbeiterin schrieb: Er war drei Jahre alt. Manchmal habe ich ihn getröstet und Bilderbücher vorgelesen, wenn er traurig war. Heute ist er mein Zahnarzt.

Ein ehemaliges Kindergartenkind stand grinsend vor mir ( Seyda Neumann): „Na, wer bin ich?“ Manchmal musste ich wirklich nach dem Namen fragen, denn ich habe nicht alle nach der Kindergartenzeit wiedergesehen.

Ein anderes Kindergartenkind stand mit ihrer Kindergartenbrottasche vollgepackt mit Fotos aus der Kindergartenzeit vor mir. Wir haben dann gemeinsam die Namen der Kinder auf dem Foto heraus getüftelt.

Dankbar sind wir, dass wir viele Ehemalige an diesem Tag begrüßen konnten, wir Steckbriefe und Emails erhalten haben und in Erinnerungen schwelgen konnten.

Während  des Empfanges hatten wir für die Kinder Harald den Zaubertrottel eingeladen. Die Zaubertricks sind oft in die Hose gegangen und die Kinder mussten dem Harald beim Zaubern helfen.

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Nicht einmal den Zauberspruch konnte der Zaubertrottel richtig wiedergeben, denn er hat immer gesagt: „Hokus Pokus Fidibus 3 mal Schwarzer Vater.“ Dann hat er nicht mit dem Zauberstab gezaubert, sondern mit einer Möhre, das kann natürlich nicht funktionieren.

Ein großer Dank geht noch an unsere Kindergarteneltern, die ein tolles und leckeres  Fingerfoodbuffet zubereitet haben und bei den Vorbereitungen mitgeholfen haben.

Gebet

Guter Gott, wir danken Dir, dass unser Kindergarten seinen 40sten Geburtstag feiert.

Guter Gott wir danken Dir, dass die Kinder in unserem Kindergarten

 Wertschätzung und Anerkennung erfahren,

Gemeinschaft und Hilfe erleben,

dass sie Unvollkommenheit akzeptieren lernen

und in Offenheit, Respekt und Achtung miteinander das Leben gestalten.

Lieber Gott, wir bitten Dich, dass Du unsere Kinder und ihre Begleiter auch weiterhin beschützt.

Amen

Seyda Neumann

 

40 Jahre ev.-luth. Kindergarten Stelle …

…es ist soweit.40 Jahre Kindergarten

Und wie das so ist mit runden Geburtstagen haben auch wir uns Gedanken gemacht.
Es war ein langer Weg von der Idee der Spielgruppe, die dann 1973 in Betrieb genommen wurde, bis zu dem jetzigen Kindergarten mit zwei Elementargruppen und einer Krippe.
Ehrenamtliche und Angestellte  haben im organisatorischen, pädagogischen und hauswirtschaftlichen Bereich den Kindergarten von damals bis heute sehr tatkräftig unterstützt.
Der enge Kontakt zur Kirchengemeinde vertiefte sich in vielen gemeinsamen Aktionen.
Viele Feste wurden gefeiert: Geburtstage, Jubiläen, Sommerfeste, Weihnachtsfeiern und, und, und…
Aber ein 40. Jubiläum war noch nicht dabei.
Deswegen laden wir alle, die sich mit uns verbunden fühlen, die uns begleitet haben und die uns gerne mal kennenlernen wollen, ganz herzlich ein mit uns zu feiern.

Am 20.04.2013 beginnen wir mit einem gemeinsamen Gottesdienst um 11.00 Uhr in der St. Michaels  Kirche in Stelle.

Anschließend findet ein Empfang im Gemeindesaal statt. Für die Kinder kommt in dieser Zeit Clownin Nadja.
Selbstverständlich gibt es auch Gelegenheit die Kindergarten -räume zu besichtigen, Zeit für Gespräche mit den Mitarbeiter/innen und zu schauen ob nicht die damaligen Kindergartenfreunde/innen auch da sind.

Um einen Überblick über 40 Jahre Kindergartenzeit zu bekommen möchten wir mit Ihnen diese Zeit dokumentieren. Deswegen freuen wir uns über die Rückgabe des ausgefüllten Steckbriefes (befindet sich am Ende des Berichts). Vielleicht haben Sie auch noch einige Fotos aus Ihrer Zeit im Kindergarten und stellen sie uns zur Verfügung. Die Fotos und den Steckbrief dürfen Sie gerne schon vorher im Kindergarten abgeben oder  zur Jubiläumsfeier mitbringen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und die Möglichkeit  vertraute Gesichter neu zu entdecken.

Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens


De Kinner snackt Platt

Stolz zeigen die Kinder der Schmetterlingsgruppe die Plakette "Wi snackt ok Platt", die Herbert Timm der Leiterin Seyda Neumann (links) überreichte. Renate Matthies (Mitte) unterrichtet bereits seit einem Jahr Plattdeutsch im Steller Kindergarten.

Stolz zeigen die Kinder der Schmetterlingsgruppe die Plakette „Wi snackt ok Platt“, die Herbert Timm der Leiterin Seyda Neumann (links) überreichte. Renate Matthies (Mitte) unterrichtet bereits seit einem Jahr Plattdeutsch im Steller Kindergarten.

(Foto: Staake) Seit einem Jahr ist der Kindergarten der St. Michaelsgemeinde in Stelle zweisprachig. Jetzt überbrachte Herbert Timm, Vorsitzender des Vereins „För Platt“ und Plattdeutschbeauftrager des Landkreises, eine entsprechende Plakette. „Wi snackt ok Platt“ steht in großen Buchstaben künftig neben der Eingangstür. Renate Matthies vom Achterdeich bringt der Gruppe der Schmetterlinge seit einem Jahr Plattdeutsch bei. Dies macht sie meist spielerisch durch Lieder, Abzählreime oder kleine Geschichten und die Kleinen sind voll dabei. Mit dem Lied „Tein lütte Göös“ zeigten die Kinder bei der Verleihung gleich, was sie drauf hatten.Die ehemalige Kindergarten-Mutter unterrichtet die Kinder einmal in der Woche. Sie tut dies ehrenamtlich, denn sowohl die Kinder, als auch die Sprache liegen ihr am Herzen. Renate Matthies absolvierte für die neue Aufgabe eigens eine Ausbildung an sechs Wochenenden. Angeboten wurde diese vom Verein „För Platt“. 25 Personen nahmen daran teil und setzen das Gelernte jetzt praktisch in vielen Einrichtungen im Norden um. „Wichtig ist, möglichst früh mit der Sprachvermittlung zu beginnen“ sagt Herbert Timm, der Vorsitzende. „Wir müssen viel dafür tun, damit die Sprache nicht ausstirbt“.

Wenn es überall so lebendig zugeht, wie es an diesem Vormittag im Steller Kindergarten, hat der Verein viel erreicht.

Wilfried Staake

Öffentlichkeitsbeauftrager des Kirchenkrerises Winsen (Luhe)