Schwerpunkte

Raum mit Sicherheit

Wir bieten Raum, Platz und Zeit zum eigenen Ausprobieren inMCW 2009 040
„Freispielzeiten“ – ich wähle mir „meinen Spielplatz“ und „mein Spiel – oder Arbeitsmaterial“ selbst und
„Feste Zeiten“ – Morgenkreis, Schulkinderprogramm, Angebote und Projekte, Turnen, Kita-Kirche, gruppeninterne Rituale, Geburtstage, Mahlzeiten einnehmen und Grenzerfahrungen als etwas notwendiges und hilfreiches erleben und die Erfahrung der Verlässlichkeit menschlicher Beziehungen.

Ort der Erfahrung

Sich selbst bilden können nach dem eigenen Rhythmus. Erfahrungen sammeln mit unterschiedlichsten Menschen Materialien, Elementen und Sinnzusammenhänge ganzheitlich zu erleben. Kinder aus anderen Kulturkreisen, bei uns herzlich willkommen, und andere Lebensformen kennen lernen und als Bereicherung erfahren.

Ort der Selbsterfahrung

Lernen mit Erfolg und Misserfolg umzugehen, das eigene Können einzuschätzen, erleben können und schätzen zu lernen, mutig – aber nicht waghalsig sein, Rücksichtnahme …, Mut zum eigenen „Ich“ lernen.
Erleben von gegenseitigem Vertrauen als Basis des weiteren ER-LEBEN

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Wie arbeiten wir, haben wir einen Bildungs- und Erziehungsauftrag, wie setzen wir diese um, was erwartet sie und ihr Kind?

Wir sind eine „familienergänzende und unterstützende“ Einrichtung, keine „familienersetzende“!
Für uns steht das Kind mit seinem innersten Bauplan und ureigensten Rhythmus, seiner Persönlichkeit und das Erfahren und Erleben von Sinnzusammenhängen, bei dem „Lernen“ geschieht und das Spiel an erster Stelle.
Auf Grund von Pisa – Studien und einem Beschluss der Jugend- und Kultusministerkonferenz im Mai/Juni 2004 einen „gemeinsamen Rahmen der Länder zur frühen Bildung in Kindertageseinrichtungen“ zu beschließen, gibt es seit Januar 2005 einen „„Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder“.
Die 14 Kindertageseinrichtungen der Kirchenkreise Winsen(Luhe) und Hittfeld haben sich im Jahr 2005/2006 zu einem Qualitätsentwicklungsprozess (IQUE = integrierte Qualitäts – und Personalentwicklung) zusammengeschlossen, um eine Bestandsaufnahme und Qualitätsentwicklung in ihren Einrichtungen zu veranlassen und durchzuführen. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.

Evangelisches Profil

MCW 2009 580Unsere Kindertagesstätte ist eine kirchliche Einrichtung und dieser Aspekt prägt auch unsere tägliche Arbeit.
Für uns heißt ev. Erziehung, Erziehung vor Gott und Kindern Gott nahe bringen.
Wir wollen Kindern dabei helfen, sich als von Gott gewollter und geliebter Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen zu verstehen, auch ihre Mitmenschen so zu verstehen und zu respektieren und die Kinder darin unterstützen und ihnen helfen, eine positive und vertrauensstarke Gottesbeziehung aufzubauen, die evtl. eine lebenslange Gültigkeit haben kann. Dies geschieht in der Einrichtung durch liebevolles und harmonisches Miteinander, mit Liedern, Geschichten, Gebeten, das Feiern von christlichen Festen und Ritualen und vielem anderen mehr.
In der Kita ist ein regelmäßiger Besuch von der Pastorin oder vom Pastor zur Vorbereitung einer „Kinderandacht“ durch die Mitarbeiterinnen oder die Pastoren ebenso selbstverständlich wie die 4x im Jahr stattfindende Kita-Kirche in St. Marien zusammen mit der Ev. Kita Fuhlentwiete oder die Mitwirkung bei Familien- und Schulanfängergottesdiensten und ähnlichem.
Da die Kita auch von Kindern aus anderen Nationalitäten (z.Zt. 9 Nationen) besucht wird, bringen wir deren Religion Achtung und Toleranz entgegen und beziehen diese mit in unsere pädagogische Arbeit.

Montessori-Pädagogik

MCW 2009 020Seit Herbst 2005 prägt die Montessori – Pädagogik einen Teil unserer täglichen Arbeit.
Maria Montessori (1870 – 1952) war eine italienische Ärztin und Naturwissenschaftlerin, gründete in Rom das erste Kinderhaus für Kinder aus dem Armutsvierteln und hat durch intensive Beobachtungen dieser Kinder ihre Methoden und die dazupassenden Materialien entwickelt. „Hilf mir es selbst zu tun“ ist der wichtigste Leitsatz ihrer Pädagogik, d.h. es gilt das Kind nach seinen individuellen Fertigkeiten und Fähigkeiten, seinem individuellen Lerntempo und seinem individuellen Entwicklungsstand zu fördern und zu unterstützen.

„Das Kind braucht Gegenstände zum Handeln,
als Nahrung für seinen Geist.“
M. Montessori

 

Tagesablauf

7:00 – 8:00 Uhr Frühdienst, Betreuung in der mittleren Gruppe, Freispiel
8:00 – 9:00 Uhr Kurzbesprechung mit allen Erziehern, ca. 15 min danach Freispiel in allen Gruppen,
Beginn mit Frühstück (bis ca.10:30 Uhr)
9:00 – 9:30 Uhr Morgenkreis in der jeweiligen Gruppe
9:30 – 11:30 Uhr Freispiel, Angebote, Projekte, Turnen, Geburtstagsfeiern, Spaziergänge, Bilderbuchkino, Einzelförderung, draußen spielen und vieles mehr
11:30- 13:00 Uhr Abholzeit für die Kinder mit klassischem Vormittagsplatz (bis 12 Uhr)
Mittagessen in drei Gruppen
Freispiel,Turnhalle oder draußen spielen, die Nachmittagskinder kommen
13:00 – 17:00 Uhr Freispiel, Einzelförderung, Turnhalle, draußen, Kaffeezeit und vieles mehr für die Ganztageskinder, die Kinder können aber jederzeit abgeholt werden.
Die Nachmittagkinder beginnen mit einem Stuhlkreis, danach Freispiel, Angebote, Einzelförderung, draußen spielen, Kaffeezeit, Turnen, Spaziergänge, Picknick und
17:00 – 17:30 Uhr alle Kinder, außer die „Spätkinder“ werden bis 17 Uhr abgeholt, die „Spätkinder“ dann
bis 17:30 Uhr
17:30 Uhr die Kita schließt nach 10,50 Stunden

„Schulkinderprogramm“

Bei uns im Haus gibt es nicht mehr das traditionelle Vorschulprogramm. Die ganze Kindergartenzeit ist als „Zeit vor der Schule“ zu betrachten. Das heißt aber nicht, dass wir mit unseren „Schulkindern“ kein „Schulprogramm“ machen.

Alle „Schulkinder“ erhalten im letzten Jahr eine besondere Aufgabe, d.h. sie erhalten jede Woche einen Arbeitsplan mit jeweils 5 verschiedenen Aufgaben. Diese Aufgaben müssen sie innerhalb einer Woche erledigen.
Eine Aufgabe könnte z.B. ein Tuschbild, etwas basteln, sticken, weben sein, eine oder mehr Kordel/n drehen und damit flechten, Schleife binden, mathematische Arbeit nach Montessori, seinen Namen schreiben und vieles mehr sein. Auch gehen wir z.B. auf Kita-Reise, mit dem Zug nach Hamburg in die Kunsthalle, ins Planetarium, ins Theater für Kinder, in die Kinderoper oder wir fahren mit dem Zug nach Bremen ins Universum.
Oder unsere Übernachtungsfete mit den Schulkindern findet in einem Freizeitheim (z.B. Raven) und nicht im Kindergarten statt.
Unkosten versuchen wir so gering wie möglich zu halten, manches können wir nicht jedes Jahr wegen zu vielen „Schulkinder“ durchführen, haben sie dafür Verständnis.

Aktionen und mehr

Neben dem normalen Kindergartenalltag unternehmen wir auch gruppeninterne oder gruppenübergreifende „Aktionen“ an. Dies können z.BMCW 2009 475
– Waldtage
– Theater – und Opernbesuche
– Kindergarten unterwegs – Ausflüge nach Hamburg, Bremen
– Tierpark, Planetarium …. sein.
Bei manchen Unternehmungen sind wir auf ihre Unterstützung z.B. beim Fahren angewiesen, meist müssen wir auch eine Unkostenbeitrag einsammeln. Wir geben Termine und Kosten rechtzeitig bekannt.

Spielbereich Turnhalle

Die Turnhalle wird gleichermaßen als Turn -und „Tobe“-halle genutzt.
Alle 4 Gruppen turnen regelmäßig in der Woche, es finden aber auch Rhythmik, Ubungen der Stille und vieles mehr in ihr statt. Wird die Halle nicht von einer der Gruppen genutzt, steht sie den Kindern zur Verfügung. Abwechselnd kann eine bestimmte Kindrzahl die Halle „unbeaufsichtigt“ nutzen und Höhlen bauen, schaukeln, toben und Wollen viele Kinder in die Halle, oder lässt es das Wetter nicht zu dass wir raus können, werden die Kinder von einer Erzieherin beaufsichtigt.

Spielplatz Flur und Eingangsbereich

Flur und Eingangsbereich dürfen mit in das Spiel einbezogen und somit auch bespielt werden.
Wundern sie sich nicht, wenn sie einen „Opulus“ zahlen müssen oder sich an Stühlen und Bänken vorbeiquetschen oder drübersteigen müssen.

Kleidung

Für den Kita-Besuch benötigt ihr Kind feste Hausschuhe, keine Schlappen oder Clogs, aber:
Ziehen sie ihr Kind bitte so an, dass es jederzeit nach draußen kann und sich auch schmutzig machen darf!
Regenhose, Skihose, Gummistiefel, also dem Wetter entsprechende Kleidung ist angesagt, und für alle Notfälle bitte Wechselwäsche!
Kennzeichnen sie die Sachen ihres Kindes bitte mit einem wasserfesten Stift! Danke!
Dies gilt neben dem Außenbereich auch für den Innenbereich, z.B. für den Umgang mit Farben, Klebstoffen, Kleister und anderen Materialien.

Gartenregelung

Die Kinder dürfen immer nach draußen.
Kinder haben unterschiedliche Bewegungsbedürfnisse, wollen nicht immer zur gleichen Zeit drinnen oder draußen spielen und, Bewegung ist wichtig für die geistige Entwicklung eines Kindes.
Um den Kinder zusätzliche Freiräume und differenzierte Angebote zu ermöglichen, dürfen kleine Gruppen auch ohne Begleitung von Erwachsenen nach draußen. Die Sommermonate verbringen wir fast immer draußen, wir frühstücken dann auch draußen.
Den Kindern stehen neben der Sandkiste, dem Boot und Ritterburg auch Wasser, Steine, Paletten und mehr zur Verfügung, die Kinder dürfen die Bäume beklettern und es gibt einen kleinen Nutzgarten.