Unsere pädagogische Arbeit im Alltag

In unseren großzügig geschnittenen Räumen geben wir den Kindern genügend Platz, um sich und ihre Fähigkeiten auszuprobieren.

Im großen und gut ausgestatteten Turnraum kann getobt, geklettert und gelaufen werden, bis die Beine müde sind. Doch auch die wöchentliche Yogastunde der Elementarkinder oder die Andachten finden hier genügend Raum.

Da unser Außengelände etwas klein ist, besuchen die Elementarkinder oft die Spielplätze in der Umgebung. Hier lernen sie auch gleich, wie man sich im Straßenverkehr bewegt.

Aber auch die Kleinsten haben hier genug Platz, sich und ihre Umgebung zu entdecken. Die Gruppen befinden sich zwar noch in Containern, doch dort ist alles für ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Bälle, kleine Dreiräder und Bobbycars dürfen im langen Flur benutzt werden, wenn das Wetter einmal zu schlecht ist. In den Gruppenräumen befinden sich Hochebenen, die zum Klettern einladen. Doch auch wer Ruhe braucht findet hier kuschelige Ecken oder den Schoß einer Erzieherin. Die Fußbodenheizung in den Gruppen sorgt dafür, dass immer eine angenehme Temperatur herrscht.

Dem Hort stehen zwei große Räume zur Verfügung, sowie die Turnhalle, in der gerne Höhlen gebaut oder geschaukelt wird. Wenn die Kinder aus der Schule kommen, gegessen und Hausaufgaben gemacht haben, verteilen sie sich im gesamten Haus und auf dem Grundstück, um die gemeinsame Zeit zu genießen, Fußball mit Freunden zu spielen oder einfach zu spielen. Der Kicker ist ebenso beliebt wie das Atelier oder unsere gemütliche Ecke zum Karten spielen.

Inhalte unserer pädagogischen Arbeit

In einer liebevollen Atmosphäre steht das Ausprobieren von eigenen Fähigkeiten im Vordergrund. Die Krippenkinder erforschen sich selbst und ihr Können, ihre Gruppe und die Umgebung. Dazu werden sie liebevoll animiert, begleitet und gefördert. Gemeinsame Rituale schaffen und sorgen für Sicherheit und feste Bezugspersonen für Geborgenheit. Hier können die Kleinen in Ruhe wachsen.

Wenn sie dann das dritte Lebensjahr erreichen, wechseln sie in den Elementarbereich. Dieser Übergang wird an die Bedürfnisse der Kinder angepasst. Die neuen Bezugserzieher besuchen die Kinder in der Krippengruppe und laden sie dann in den Elementarbereich ein.

In der Elementargruppe gibt es eine feste Wochenstruktur. An jedem Tag in der Woche gibt es einen Schwerpunkt. Diese gehen vom gemeinsamen Yoga, wöchentlichen religionspädagogischen Angeboten bis hin zur Vorschule für die Größten.

Das große Thema im Hort ist „Partizipation“. Die Kinder dürfen Entscheidungen für sich und ihren Tag treffen und lernen so eigenverantwortlich zu handeln, aber auch Konsequenzen zu tragen. In der regelmäßig stattfindenden Kindersprechstunde hat jedes Kind ein Mitspracherecht. So lernen die Kinder, was Demokratie ist.

Entscheidungen die die ganze Gruppe angehen, werden demokratisch entschieden, Probleme oder Anliegen aller Art besprochen.

Da das Team noch recht neu miteinander arbeitet, werden auch gemeinsam mit den Kindern neue Strukturen erarbeitet, getestet und reflektiert.

In allen Gruppen sind wir bemüht, nachhaltig mit Ressourcen und Material umzugehen. Das bedeutet für uns, dass wir immer an die Zukunft denken – bei allem, was wir tun.

Auch der Naturschutz ist im Hort ein großes Thema. Die NABU AG trifft sich regelmäßig im Büro und plant entsprechende Aktionen.